Konzertberichte & CD Review
OMNIA -
WOLF LOVE
PAGANFOLK meets
RAP oder “chill out and have fun”
Holländer können nicht nur
Käse machen oder im Wohnwagen vor
einem herfahren... Nein, sie können auch MUGGE machen!
Bestes Beispiel: OMNIA! Sie können einfach
„ALLES“…
Wie der Titel schon sagt
„WOLF LOVE“, geht es auf der CD um
LIEBE, LEID, FREUDE und um den Wolf.
Die CD läuft im Hintergrund und es kommt mir vor, als wenn
ich mich auf eine Reise in eine andere Welt begebe.
Mit „Wake
up“ beginnt
die Reise. Ein Didgeridoo und ein
elfengleicher Gesang hat
mich gleich ins
Traumland befördert.
„Dance until we die“ ist ein Rap-Song, der gemischt
mit
traditioneller Folkmusik recht hart erschallt. Er richtet sich gegen
das
Königtum, die Großunternehmer und die Regierung.
„Jabberwocky“ lasse ich einfach auf mich
einwirken… Bei
„Saltatio Vita“ (dem einzigen akustischen
Song auf der CD) hält
es mich kaum noch
auf dem Stuhl (Video auf der DVD).
Bei „Teachers“ geben
Sic & Jenny ihre Stimmen zum Besten.
„Love in the Forest“... Brauche ich euch wohl nicht
zu
erzählen, um was es da geht! ;) Wild thing you make my heart
sing ... ;)
Bei „Toyn
in the
Attic“, „Shamaniac“ und
„Solfeggio“ lass
ich mich einfach mal zurückfallen.
„Wheel of Time“ oder „Das Rad der
Zeit“ ist ein trauriger Song über das
Älterwerden. Und wo nicht nur Friede,
Freude, Eierkuchen herrscht. Sondern auch über den Verlust und
die
Jungendfreunde/innen. Es soll aber auch aufmuntern, frei nach dem Motto
„ Das
Leben geht weiter, egal
was passiert!“
Mit „Sister Sunshine“
machen sie dann auch genau so weiter, Spaß
muss sein.
„Taranis Jupiter“: THOR lässt
grüßen! Laut! Und ganz viel Power bekommt ihr hier
auf die Ohren…
Eine Ode an den „Moon“.
Wir tauchen ein in Tausend und eine
Nacht … ;)
„Wolf Song“, gleichnamiger Titel
der CD, ist eine poetische Liebesgeschichte zwischen Mensch und Tier.
Omnia
schreiben dazu: „Es ist wie ein Musical-Stück
aufgebaut. Live bestimmt eine
schöne Geschichte.“
Weiter geht es mit
„Cornwall“. Dieser Song erinnert mich an
Filme wie „Braveheart“.
„Sing for Love“ ist der letzte Song
auf der CD... Zweisamkeit, Kerzen, Kuscheln.
Fazit:
Durch die Vielfalt der Instrumente:
Harfe, Flügel, Drehleier, Didgeridoo, Dadgad-Gitarre,
Gitarren, verschiedene
irische und skandinavische Flöten, einem genialen Schlagzeuger
und dem Gesang,
ist diese CD nicht nur was für Omnia Fans. Genau so wenig kann
man Omnia einer
Musikrichtung zuordnen.
Eine
großartige Band, die ich und
auch ihr unbedingt mal live erleben müsst.
Ein
Highlight gibt es noch:
es befindet sich noch eine DVD dabei,
auf der ihr ein Live-Konzert, Videos , Making of der CD
and many extras sehen könnt.
OMNIA
sind:
Sic: Gesang, Irish Bouzouki, Seljefloit, Low
Whistle, Maultrommel, Darbuka, Schlaginstrumente
Jenny: Gesang,Harfe, Drehleier, Bodhrán,
Gitarre, Piano, Hackbrett ,
Schlaginstrumente
Luka: Gesang, Didgeridoo, Slideridoo, Dudelsack,
Maultrommel, Schlaginstrumente
Luka: Gitarre
Philip: Gitarre
Tommy: Schlagzeug, Percussion
VÖ:
CD/DVD > 10.09.2010
Tracks:
1.Wake Up
2.Dance Until We Die
3.Jabberwocky
4.Saltatio Vita
5.Teachers
6.Love In The Forest
7.Toys In The Attic
8.Shamaniac
9.Solfeggio
10.Wheel Of Time
11.Sister Sunshine
12.Taransis
13.Moon
14.Wolf Song
15.Cornwall
16.Sing For Love
http://www.worldofomnia.com
http://www.myspace.com/worldofomnia
http://www.facebook.com/worldofomnia
http://www.youtube.com/user/WorldOfOmnia
Ich
bedanke mich bei der Band OMNIA
für diese wunderschöne CD/DVD und wünsche
ihnen viel Erfolg! Danke auch an
Sandra von PICA
Music.
Euer Thor
radio.xes-666.de
Letzte
Instanz im Rostocker M.A.U-Club am 04.04.09
In
Extremo - Hamburg Docks am 18.12.08
ZITA ROCK 2010
Zwei
heiße
Tage, Jack Daniels auf der Bühne
und ein Abschied
Morgens
um 10 Uhr ging es bei bewölktem
Himmel und kühlen
10°C
Richtung Berlin zum Zita Rock Festival. Knappe 3 Stunden später
kamen wir bei gefühlten
25°C
an. Die Parkplatzsuche erwies sich recht einfach, denn die
netten Herren der Security erklärten
uns den Weg zum Presseparkplatz.
Angekommen,
Tisch und Stuhl aufgebaut und
erst einmal einen eisgekühlten
Havana eingeschenkt. Nach der ersten Orientierung ging es
dann auf in die Zitadelle. Am Eingang gleich die ersten bekannten
Gesichter
(Olli, Matti). Beeindruckt von der Anlage ging es auch schon gleich los
mit
STAUBKIND als Opener am Samstag. Mehrere Hundert Fans feierten Louis
und Co.
Danach dann die Gothicrocker von LACRIMAS PROFUNDERE,
die der Menge bei nun schon fast 30°C
einheizten. Wer sich eine Ruhepause gönnen
wollte konnte dies bei den zahlreichen
Schattenplätzen
unter Bäumen,
auf der Händlermeile
oder an den zahlreichen Getränkeständen
tun. Für
Hardcorefans gab es allerdings wenig Pause, denn die Berliner
Band TERMINAL CHOICE ließ
nicht lange auf sich warten. Mit alten und neuen Songs sorgten
der Bandleader Chris Pohl und seine Backgroundtänzerinnen
für
eine gute Stimmung. Was auf vielen
Festivals in letzter Zeit schon zur Gewohnheit geworden ist, ist das
Verteilen
und Werben für
neue Zigarettenmarken. Nicht bei jedem beliebt aber für
Raucher eine günstige
Sache. Denn wer mal keine Zigarette dabei hatte, konnte bei
den zahlreichen Promodamen und -herren immer mal wieder eine neue
PUEBLO
probieren.
Weiter
ging es mit zwei Bands aus der Szene,
die es in sich hatten. Zuerst rockten MEGAHERZ aus München,
die mit einigen Überraschungen
aufmerksam machten. Als erstes wurde mit Louis
(STAUBKIND) einer auf die Bühne
geholt, der für
das neue MEGAHERZ-Album „LOBLIEDER“
einen Song mixte (5.März)
und auch auf der Bühne
zum Besten gab. Die nächste
Überraschung
war dann der Auftritt vom
ehemaligen MEGAHERZ-Sänger
Alexx, der auf die Bühne
gebeten wurde von LEX. Die zwei Jungs
gaben dann den Song „MISTSTÜCK“ zum Besten, was schon eine
Einstimmung auf
die folgende Band war. Denn nun kamen EISBRECHER
und enterten die Bühne
mit Wintermänteln
und einem Schluck aus der Jackie-Flasche. Nun ging es bei
den heißen
Temparaturen auf eiskalte Fahrt! Krönung
des Auftritts war dann die Gesangseinlage Eisbrecher vs. Lena mit ihrem Song „SATELLITE“,
O-Ton Alexx: „Ich
weiß,
dass ihr es kennt!“
und „Tränen
lügen
nicht“.
Einfach großartig!
Hier das Video
http://www.youtube.com/watch?v=DEXVDBaHPqk .
Die
Autogrammstunden wurden von den Fans voll
und ganz ausgekostet, wobei Louis von STAUBKIND mal lobend erwähnt
werden muss. Nicht nur, dass er an diesem Tag 3x auf der Bühne
stand, sondern er musste auch 2x eine Stunde Autogramme geben. Aber
auch allen
anderen Künstlern
hierfür
ein DANKESCHÖN
für
ihre Geduld!
Den
Abschluss machte an diesem Tag die
Frankfurter Band ASP, die die Massen nochmal "vorwärts"
und "abwärts"
zum Tanzen brachten und schlussendlich brennend in die
Nacht entließ.
Fazit
vom Samstag: „Whisky
und Sekt lässt
die Sinne schwinden!“
Nach
einer kurzen Nacht wurden wir unsanft
von einem, hinter uns parkenden, Motorradsound geweckt! Nachdem ich ihm
kopfschüttelnderweise
meinen Unmut mitteilte, zog er mit aufheulendem Motor davon. Ich hätte
ihm am liebsten ne Flasche, nach Paulo-Gurrero-Manier, an den Helm
geworfen. Da
ich aber nur noch eine Flasche Havana zur Hand hatte und es die letzte
war, ließ
ich
es und schenkte mir erstmal einen ein. Nachdem das Frühstück
und die „Foto
Session“ mit dem IN EXTREMO
FAN-CLUB Mitglied etsille erledigt war, ging es wieder Richtung Gelände.
Sonntag
stand dann der Mittelalterteil auf dem Programm. Zum
Warmwerden (was es ohne hin schon war) gab die mehr als 200 Jahre alte
Musikgruppe COPPELIUS den Ton an. Bastille, der Diener, genoss mal
wieder das
Bad in der Menge und fand über
Umwege wieder zurück
auf die Bühne,
wo mit Klarinette, Cello, Kontrabass und
japanischem Schlagzeuger eine fulminante Show hingelegt wurde.
Eine
Runde über
die Händlermeile
musste natürlich
auch sein. Dort konnte man sich vom Räucherstäbchen
über
Band-Merch, CD`s, Hosen, Röcke,
Corsagen und sogar Goth-Babystrampler
eindecken. Sogar Heliumlufballons gab es! ;) (Hatte auch einen, dem ich
aber
die Freiheit geschenkt habe).
Mit
Faun wurde es dann etwas ruhiger aber dennnoch spaßig.
Die neue Sängerin
konnte überzeugen
und wurde gut aufgenommen.
Das
nächste
Heimspiel hatten dann die Jungs von TANZWUT. „
LASST UNS DURCHDREHN“
rief der TEUFEL in die Menge und das Volk gehorchte. Viele neue
Gesichter waren bei TANZWUT dabei: PETER PAN, MARTIN und der ZWILLING
sind die
drei neuen bei der Band. Bei "BITTE BITTE" musste das Volk auf die
Knie. Wohl auch, um ein Bandmitglied zu verabschieden: das Feuerpferd
der NORRI
verlässt
TANZWUT nach 10 Jahren. Nicht alle sind glücklich
darüber
aber er wird den Fans erhalten bleiben. Wie er mir sagte möchte
er sich noch mehr und intensiver bei CORVUS CORAX einbringen und sein
Nebenprojekt K.D.A. DANKE
NORRI für
10
Jahre TANZWUT! Die Sticks bekommen einen Ehrenplatz.
Die
Mittealterrocker von SALTATIO MORTIS legten wie immer eine
gute Show hin und auch die Hardcore-Fans waren wieder glücklich
als Alea sich seiner Kleidung entledigte.
Holly,
von LETZTER INSTANZ, dankte seiner
Geburtsstadt Berlin und für
die Geburtstagsgrüße.
Wer die LETZTE INSTANZ kennt der
weiss, dass sich
jeder Auftritt von den
sympathischen Musikern lohnt und eine Menge Spass verbreitet wird.
Egal, ob die
Songs einen besonderen Hintergrund haben oder die Fans mit eingebunden
werden in
die Show. „DAS
STIMMLEIN“ ist nur einer der wenigen
Songs. Dank der sommerlichen Temperaturen konnten auch alle wieder
(vorallem
die weiblichen Besucher) Hollys tätowierten
Alabastrkörper
bewundern.
Abschlussband
waren SUBWAY TO SALLY, die
im wahrsten Sinne ein Feuerwerk der Musik
ablieferten. Hits wie "Julia und die Räuber",
"Sieben" oder
"Besser du rennst" waren nur ein Teil der super Show. Und mit einem
SCHREI war dann alles vorbei!
Wir
möchten
uns noch bei folgenden Leuten bedanken:
Elmar,
Kai Lotze, Tanja & Co., Craban,
Mathi, Ruka, Harle, Sven, Matthias, René
(Parkplatz-Security), Micha (Security
Autogrammstunde), PUEBLO (Tabak ohne Zusatzstoffe), den beiden Mädels
im VIP-Pressebereich für
die zauberhafte Bewirtung und zu guter letzt dem Veranstalter
TRINITY Concerts GmbH das wir dabei sein durften.
Bis
zum nächsten
Jahr
Thor
(radio.xes) & Steffi
Zu
den Fotos > Samstag 
Sonntag
> 